Der TakeOff und der GetAway wurden speziell für abenteuerlustige Camper entwickelt. Kein Wunder also, dass sie besonders bei sogenannten „Vielfahrern“ beliebt sind, die gerne ein Land oder eine Region auf eigene Faust erkunden. Dank ihres geringen Eigengewichts, der kompakten Außenmaße während der Fahrt und der aerodynamischen Form wissen sie die Fahreigenschaften unserer Produkte zu schätzen. So gelangt man mit unseren Modellen an Orte, die man mit einem herkömmlichen Wohnwagen oder Reisemobil lieber meidet. Eine gute Vorbereitung ist jedoch entscheidend – daher erläutern wir in diesem Artikel einige wichtige Punkte.
One-Pedal-Drive
Viele Elektro- und Hybridfahrzeuge sind heutzutage mit einem sogenannten One-Pedal-Drive-System ausgestattet. Dabei lässt sich mit dem Gaspedal nicht nur beschleunigen, sondern auch verzögern: Lässt man das Gaspedal los, bremst das Fahrzeug über die Elektromotoren, wodurch zudem Energie rekuperiert wird – ein Vorteil für die Reichweite.
Wir raten jedoch dringend davon ab, diese Funktion beim Fahren mit einem TakeOff oder GetAway aktiviert zu lassen. Andernfalls kann dies zu überhitzten und beschädigten Bremsen führen. Das Fahren mit nur einem Pedal ist zwar komfortabel, funktioniert in Kombination mit einem Anhänger jedoch nicht wie vorgesehen. Jedes Mal, wenn man den Fuß vom Gaspedal nimmt und dadurch verzögert, wird die Auflaufbremse aktiviert – das liegt an ihrem Funktionsprinzip.
Auflaufbremse
In Europa sind fast alle Anhänger und Wohnwagen mit einer Auflaufbremse ausgestattet. Beim Al-Ko-Fahrgestell sorgt diese dafür, dass beim Bremsen des Autos auch der TakeOff oder GetAway abbremst. Das Schubstück in der Zugvorrichtung bewegt sich dabei vor und zurück. Beim Verzögern wird die Bremse aktiviert, indem die Zugstange eingeschoben wird. An dieser Stange sind Bremsseile befestigt, die wiederum die Bremsbacken gegen die Trommeln drücken.
Damit die Auflaufbremse nicht sofort bei geringem Bremsen oder beim Gaswegnehmen auslöst, ist ein sogenannter Auflaufdämpfer (eine Art Stoßdämpfer) eingebaut.
Wie oben beschrieben, kann man sich vorstellen, dass auch beim Rückwärtsfahren das Auto gegen den Wohnwagen drückt und so die Bremse aktiviert. Um das zu verhindern, ist in den Bremstrommeln eine Rückfahrautomatik verbaut. Diese sorgt dafür, dass die Bremsbacken beim Rückwärtsfahren nur noch leicht gegen die Trommel gedrückt werden und das Gespann trotz eingeschobenem Schubstück rückwärtsfahren kann.
Bergfahrten
Auch beim Fahren in den Bergen stößt die Auflaufbremse an ihre Grenzen. Fährt man z. B. mit konstanter Geschwindigkeit (durch Motorbremse) eine steile Straße hinab, drückt der Wohnwagen permanent gegen das Zugfahrzeug und bremst somit dauerhaft. Dadurch können die Bremsen überhitzen – genau wie bei aktiviertem One-Pedal-Drive.
Die Bremsen dürfen also nie über längere Zeit aktiviert sein. Besser ist es, kurz und kräftig zu bremsen als dauerhaft leicht. Fahren Sie aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung von Überhitzung stets mit der gleichen Geschwindigkeit bergab wie bergauf. Bei langen, steilen Abfahrten sollten Sie regelmäßig Pausen einlegen, damit sich die Bremsen abkühlen können. Beim erneuten Anfahren wird die Auflaufbremse automatisch wieder deaktiviert.
Optimal vorbereitet auf Reisen
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